- Zins- und GeldmarkthandelTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- KredithandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- VerbriefungenWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- AktienhandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- RohstoffhandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- DevisenhandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
Bankweite Mindesteigenmittel nach dem Marktrisiko-Standardansatz berechnet.
Sensitivitäten aus den Handels- und Risikosystemen sowie Positionsdaten aus der gesamten Bank wurden in einer zentralen Aggregation verarbeitet. Sie deckte alle drei Komponenten des Marktrisiko-Standardansatzes ab: die sensitivitätsbasierte Methode, die Eigenmittelanforderung für Ausfallrisiken und die residuale Eigenmittelanforderung.
Die Handels- und Risikosysteme der Bank lieferten die erforderlichen Sensitivitäten; die Positionsdaten stammten aus den entsprechenden Handels- und Positionsbereichen. Für die zentrale Berechnung mussten diese Eingaben bankweit zusammengeführt werden.
Für die sensitivitätsbasierte Methode ordnete die zentrale Aggregationslogik die eingehenden Risikopositionen den vorgeschriebenen Risikofaktoren, sieben Risikoklassen und Buckets zu und wendete die regulatorischen Risikogewichte und Korrelationsparameter an. Auf Grundlage der relevanten Positionsdaten berechnete sie zudem die Eigenmittelanforderung für Ausfallrisiken und die residuale Eigenmittelanforderung.
Die drei Komponenten wurden zu den Mindesteigenmitteln nach dem Marktrisiko-Standardansatz summiert. Die Gesamtberechnung wurde produktiv in Betrieb genommen.
Von bankweiten Risikodaten zu den Mindesteigenmitteln nach dem Marktrisiko-Standardansatz
Im ersten Schritt wird sichtbar, aus welchen Handels- und Positionsbereichen die in den Systemen berechneten Sensitivitäten und die Positionsdaten in die zentrale Berechnung einfliessen. Im zweiten Schritt ordnet und aggregiert die Berechnungslogik diese Eingaben in den drei Komponenten des Marktrisiko-Standardansatzes und summiert sie zu den Mindesteigenmitteln.
Bankweite Risikodaten
Im Marktrisiko-Standardansatz richtet sich die Zuordnung einer Risikoposition nach dem Risikofaktor eines Instruments, nicht nach seiner organisatorischen Herkunft. Deshalb können Sensitivitäten aus mehreren Handels- und Positionsbereichen in dieselbe Risikoklasse eingehen. Für die Berechnung werden sie nach Risikofaktor, Risikoklasse und Bucket zusammengeführt.
Sensitivitäten nach Handels- und Positionsbereich und Risikoklasse
| Handels- und Positionsbereich | GIRRAllgemeines Zinsrisiko | CSR non-securitisationsKreditspreadrisiko bei Nicht-Verbriefungspositionen | CSR securitisations (non-CTP)Kreditspreadrisiko bei Verbriefungen (non-CTP) | CSR securitisations (CTP)Kreditspreadrisiko bei Verbriefungen (CTP) | EquityAktienpreisrisiko | CommodityRohstoffrisiko | FXWährungsrisiko |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zins- und Geldmarkthandel | |||||||
| Kredithandel | |||||||
| Verbriefungen | |||||||
| Aktienhandel | |||||||
| Rohstoffhandel | |||||||
| Devisenhandel | |||||||
| Cross-Asset-Handel und strukturierte Produkte |
Alle sieben Risikoklassen anzeigen
- KredithandelTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- VerbriefungenTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- VerbriefungenWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- AktienhandelTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- RohstoffhandelTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- Zins- und GeldmarkthandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- KredithandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- VerbriefungenWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- AktienhandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- RohstoffhandelWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
- DevisenhandelTypischerweise Sensitivitäten für diese Risikoklasse
- Cross-Asset-Handel und strukturierte ProdukteWeitere Sensitivitäten je nach Instrument oder Währung
Illustrative, nicht abschliessende Zuordnung. Die tatsächliche Zuordnung zu Risikoklassen hängt von den Positionen, Instrumenten und der Berichtswährung ab. Ein leeres Feld schliesst eine Exposition nicht aus.
Marktrisiko-Standardansatz
Die Eigenmittelanforderung nach der sensitivitätsbasierten Methode, die Eigenmittelanforderung für Ausfallrisiken und die residuale Eigenmittelanforderung werden separat berechnet. Ihre Summe ergibt die Mindesteigenmittel nach dem Marktrisiko-Standardansatz.
Sensitivitätsbasierte Methode
Δ Delta-Sensitivitäten · V Vega-Sensitivitäten · C Curvature (Krümmungskomponente)
- 01Risikopositionen je Risikofaktor bestimmen und sie Risikoklassen und Buckets zuordnen
- 02Vorgegebene Risikogewichte anwenden
- 03Innerhalb der Buckets und über die Buckets jeder Risikoklasse aggregieren
Eigenmittelanforderung nach der sensitivitätsbasierten Methode
Eigenmittelanforderung für Ausfallrisiken
Jump-to-Default-Bruttobeträge ermitteln, zulässige Positionen desselben Schuldners verrechnen, Jump-to-Default-Nettobeträge Buckets zuordnen, mit Risikogewichten multiplizieren und aggregieren.
Residuale Eigenmittelanforderung
Brutto-Nominalwerte von Positionen mit residualen Risiken mit den vorgegebenen Risikogewichten multiplizieren und addieren.
Mindesteigenmittel nach dem Marktrisiko-Standardansatz
- Projektkontext
- Vor Nuitio
Sprich mit Tobias über dein Risikomodell
Schreib Tobias kurz, worum es geht. Im ersten Gespräch besprechen wir das Vorhaben und mögliche nächste Schritte.
Promotion, ETH Zürich · Financial Risk Manager · IMD Future Leaders