Eine Software-Delivery-Pipeline für kontrollierte KI-gestützte Softwareentwicklung.
Die Pipeline strukturiert vereinbarte Vorhaben von der Planung über Umsetzung und Prüfung bis zur Dokumentation; zusätzlich kann sie den Codebestand als Ganzes auditieren. Vom Team festgelegte Ziele und Regeln, getrennte Maker-Checker-Rollen und explizite Checks machen jeden Schritt überprüfbar.
So funktioniert die Software-Delivery-Pipeline
Bevor die Arbeit an einem Projekt beginnt, legt das Team Ziel und Abschlusskriterien, Architektur- und Engineering-Regeln sowie Domänen- und Qualitätsanforderungen fest. Mit KI-Unterstützung überführt ein Entwickler diesen Rahmen in einen Epic-Entwurf mit Randbedingungen, Abhängigkeiten und überprüfbaren Ergebnissen.
Planung, Umsetzung und Dokumentationsabgleich folgen nacheinander, jeweils mit getrennten Maker- und Checker-Rollen. Der Maker erstellt oder überarbeitet das Arbeitsergebnis; der Checker prüft es anhand der für die jeweilige Phase festgelegten Checks. Befunde werden behoben oder mit dokumentierter Begründung verworfen; anschliessend wird die Arbeit erneut geprüft.
Während des gesamten Ablaufs zeichnet die Pipeline ihren Zustand auf, begrenzt Schreibzugriffe auf definierte Pfade und kann die Arbeit nach einer Unterbrechung fortsetzen. Nuitio setzt die Pipeline für die Umsetzung von Softwareprojekten ein. Ihre Kernprinzipien sind übertragbar; die konkrete Implementierung lässt sich an Repository, Sprache, Domäne und Aufgabe anpassen.
Software-Delivery-Pipeline
Internes System von NuitioVor Beginn der Arbeit legt das Projektteam Folgendes fest:
- Ziel und Abschlusskriterien
- Architektur- und Engineering-Regeln
- Domänen- und Qualitätsanforderungen
Vorhaben definieren
Gemeinsam mit der KI überführt ein Entwickler den vereinbarten Rahmen in einen Epic-Entwurf für die Planung. Dieser hält die Randbedingungen und überprüfbaren Ergebnisse fest.
Planung
Zerlegt den Epic-Entwurf in abhängige Sprints und Aufgaben, erstellt den ersten Plan und überarbeitet ihn anhand der Befunde.
Prüft jede Planversion anhand der konfigurierten Planungschecks. Sind alle Checks erfüllt, geht der Plan in die Umsetzung.
- Umfang, Abhängigkeiten und Reihenfolge
- Architektur, Schnittstellen und Prüfnachweise
Umsetzung
Setzt den geprüften Plan in Code und Tests um und behebt Befunde oder verwirft sie mit dokumentierter Begründung.
Prüft den Code nach jeder Überarbeitung mit Tool-Gates und kontextbezogenen Checks. Sind alle Checks erfüllt, folgt der Dokumentationsabgleich.
- Code, Laufzeitverhalten und Konfiguration
- Domänenregeln und Tests
Dokumentation
Aktualisiert die Architektur- und Repository-Dokumentation und behebt Abweichungen zum Code.
Gleicht die Dokumentation unabhängig mit dem Code ab. Stimmen beide überein, ist das Repository zur Übergabe bereit.
- Architektur- und Repository-Dokumentation
- Übereinstimmung von Dokumentation und Code
Code-Repository
Das geprüfte Repository wird nach den vereinbarten Vorgaben an das Team übergeben.
Repository-Audit
Ein Repository-Audit wendet dasselbe kontrollierte Modell auf den bestehenden Codebestand als Ganzes an. Das Team legt Prüfbereich, anzuwendende Checks und Abschlusskriterien fest. Anschliessend wendet der Checker die ausgewählten Checks an; der Maker behebt Befunde oder verwirft sie mit dokumentierter Begründung. Die Prüfung wird wiederholt, bis die Abschlusskriterien erfüllt sind. Zum Abschluss wird die Dokumentation mit dem Code abgeglichen.
Ablauf des Repository-Audits
Internes System von NuitioAudit-Rahmen festlegen
Vor Beginn des Audits legt das Audit-Team Folgendes fest:
- Prüfbereich
- Anzuwendende Checks, darunter viele aus der Umsetzung
- Abschlusskriterien
Audit festlegen
Ein Entwickler konkretisiert mit KI-Unterstützung den vereinbarten Prüfrahmen und bereitet die Prüfung des gesamten Repositorys vor.
Repository prüfen
Wendet die ausgewählten Checks auf den Prüfbereich an. Nach jeder Überarbeitung wird das Repository erneut geprüft, bis die Abschlusskriterien erfüllt sind.
- Code, Laufzeitverhalten und Konfiguration
- Domänenregeln und Tests
- Architektur und Repository-Hygiene
Behebt jeden Befund oder verwirft ihn mit dokumentierter Begründung.
Dokumentation
Aktualisiert die Architektur- und Repository-Dokumentation und behebt Abweichungen zum Code.
Gleicht die Dokumentation unabhängig mit dem Code ab. Stimmen beide überein, ist das Repository zur Übergabe bereit.
- Architektur- und Repository-Dokumentation
- Übereinstimmung von Dokumentation und Code
Code-Repository
Das geprüfte Repository wird nach den vereinbarten Vorgaben an das Team übergeben.
- Projektkontext
- Nuitio-internes System
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Schreib Tobias kurz, worum es geht. Im ersten Gespräch besprechen wir das Vorhaben und mögliche nächste Schritte.
Promotion, ETH Zürich · Financial Risk Manager · IMD Future Leaders